Wozu braucht man Twitter?

Image 17.04.2009 − Twitter wird für Unternehmen als Marketing-Tool immer attraktiver. Twitter ist ein Micro(b)logging Werkzeug. Es ermöglicht den direkten Kontakt mit Kunden in Echtzeit und bringt  Botschaften, die auf 140 Zeichen begrenzt  sind, auf den Punkt. Diese Texthäppchen können auf verschiedene Weisen von Anderen empfangen werden. Jeder Nutzer entscheidet, von wem er die Kurztexte empfangen und an wen er seine eigenen senden möchte.

In Deutschland Twittern bereits über 100.000 Personen bzw. "Twitterati", weltweit sind es laut Schätzungen zwischen 3,5 und 5 Millionen Nutzer, Tendenz steigend.

Es gibt im Wesentlichen drei Gründe, warum man als Unternehmen Twitter nutzen sollte:

Um Multiplikatoren anzusprechen
Die Twitterati stellen zwar keine große Gruppe dar, dafür sind sie aber besonders gut vernetzte Multiplikatoren: Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage haben zwei von drei Twitterati einen eigenen Blog. Jeder zweite kommt aus der Medien- oder Marketingbranche, jeder vierte ist Führungskraft oder Unternehmer. Je größer die Gemeinde, die die Kurztexte einer bestimmten Person empfangen möchte, desto größer ist die Reichweite der Botschaften. Gesendete Botschaften, sogenannte Tweets, sind zudem google-relevant.

Um Produktbewertungen und Issues frühzeitig zu finden
Twitter hat einen besonderen Wert für das Monitoring, denn hier wird direkt aus dem Alltag über Marken und Unternehmen „gezwitschert“. Mit der Stichwortsuche können Unternehmen Tweets nach Suchbegriffen durchsuchen. Anhand der Ergebnisse lässt sich ablesen, ob und in welcher Weise eine Botschaft relevant ist. Anhand der Monitoringergebnisse in Echtzeit können Unternehmen zeitnah Issues erkennen und bedienen oder auch nicht bedienen.

Um einen Dialog mit Kunden zu führen
Die Plattform eignet sich sehr gut für einen direkten Dialog zwischen Unternehmen und Multiplikatoren. Fragen können sofort beantwortet, Empfehlungen oder Informationen angeboten und auch Beschwerden schnell bearbeitet werden. Hier gilt allerdings das Motto „Weniger ist mehr“. Werbebotschaften sind beim Twittern verpönt und vergratzen die Twitterati. Einladungen zu Interaktionen und Möglichkeiten der Mitgestaltung sind jedoch gewünscht. Stimuliert und motiviert, wird der Nutzer selbst zu einem autonomen, in Teilen kritischen und aktiven Multiplikator.


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